Neue Zahlen von der Zentrale Anzeigenstatistik (ZAS) des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger für den Werbemarkt. Im Zeitraum Janaur bis Juli 2009 wurden rund 16,6 Prozent weniger Anzeigenseiten verkauft.
Aktuelle Magazine müssen dabei – gemessen an den absoluten Anzeigenseiten – die größten Einbußen hinnehmen.
Focus minus 33,9 Prozent (597,8 Anzeigenseiten weniger)
Stern minus 28,2 Prozent (540,3 Anzeigenseiten weniger)
Wirtschaftswoche minus 33,7 Prozent (525,4 Anzeigenseiten weniger)
Spiegel minus 28,1 Prozent (464,9 Anzeigenseiten weniger)
Interessante Neuigkeiten birgt die aktuelle Umfrage “Trend in Prozent” des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW).
Neben Suchmaschinen-Marketing (SEM) und Optimierung (SEO) spielt auch die Landing Page eine immer wichtigere Rolle für Unternehmen in der digitalen Wirtschaft, die die Konversionsrate im E-Commerce im Auge haben.
Dazu Achim Himmelreich, Vorsitzender der Fachgruppe E-Commerce im BVDW:
“War in den letzten Jahren ausschließlich das Suchmaschinen-Marketing bestimmendes Element zur Steigerung des Abverkaufs im Internet, so haben viele Online-Händler erkannt, dass sich die Conversion Rate nur zusammen mit einer optimierten Landing-Page steigern lässt”
Bemerkenswert ist auch die eingetretene Trendwende innerhalb der – seitens der Studienteilnehmer – plötzlich auch Nutzermeinungen die in Blogs, auf Social-Media Plattformen oder direkt in Bewertungsfunktionen der Shops in Erscheinung treten plötzlich Beachtung finden.
Quo vadis?
Laut Umfrageteilnehmer führen unterschiedliche Wege zum Ziel.
Ein Drittel nutze Suchmaschinen zur Produktsuche wohingegen ein weiteres Drittel die Shops direkt aufrufe. Das restliche Drittel würde Shops via Suchmaschinen oder ein bestimmtes Produkt über eine Preissuchmaschine suchen.
An der Umfrage beteiligt haben sich Agentur-Mitarbeiter mit den Schwerpunkten Online-Werbung, Online-Vermarkter und Online-Händler sowie Portalbetreiber und Internetdienstleister.
Zuweilen scheint auch bei der Campact in Bezug auf die Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations) einiges im Argen zu liegen. Kurz nach Veröffentlichung des letzten Newsletters ruderte Campact hektisch in einer langen Folgemail zurück. Aber rollen wir das Pferd von hinten auf.
Worum ging es denn nun überhaupt im Newsletter vom 21.07.2009 Nr.17/2009
für die Atomkonzerne geht es dieses Jahr ums Ganze: Hat der Atomausstieg nach der Bundestagswahl Bestand, dann müssen sieben Altreaktoren vom Netz. Jede Menge Profite sind in Gefahr – jeder weiterlaufende Meiler spült den Betreibern täglich eine Million Euro in die Kasse.
Das größte Problem der Atomlobby nach den Skandalen um das Atommülllager Asse und das AKW Krümmel: die zunehmende Ablehnung der Atomkraft in der Bevölkerung. Gegen ihren Willen lässt sich der Atomausstieg kaum kippen.
Jetzt haben wir einen heimlichen Videomitschnitt aus einer PR-Agentur zugespielt bekommen, die von den Energiekonzernen engagiert wurde. Er legt offen, mit welchen Methoden die Atomlobby die öffentliche Meinung manipulieren will. Selbst vor Bestechung schreckt sie offenbar nicht mehr zurück!
Sehen Sie das Video!
Mit herzlichen Grüßen,
[...]
So weit, so gut… aber nicht unbedingt als Ironie erkennbar. Und wie sieht nun die Schadensbegrenzung von Campact aus? Das erfahren wir in der Folgemail vom 28.07.2009 für den Newsletter 17/2009.
Mietwagenanbieter Sixt hat zeitnah auf den in Spanien gestohlenen Dienstwagen von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) mit einem inhouse Werbemotiv reagiert.
Auf dem Werbemotiv wird die Frage gestellt: “Mit dem Dienstwagen in Urlaub? Es gibt Sixt doch auch in Alicante!”
Der besondere Clou dabei ist die Pointe. Galant weist Sixt auf eine zusätzlich abschließbare Diebstahlversicherung hin. Besser geht wohl nicht.
Das Sixt auch ansonsten selten hinter dem Berg hält, konnte ich vor kurzem in einem Gespräch bei Twitter in Erfahrung bringen.
SixtDE:
Umweltfreundliche Autos http://***.**/62NIk #Umwelt #Ecotest #ADAC
6:02 PM Jul 22nd from web
Apokryph:
@SixtDE | Gibt es wirklich Umweltfreundliche Autos? Das wäre mir jetzt neu. Dachte die fahren alle mit Strom, Gas oder Benzin?
6:04 PM Jul 22nd from web
Vorab sei gesagt, das dieser Werbefilm mit zu dem bestem gehört was ich bis jetzt – in bezug auf Trickfilm-Animationen – in Werbefilmen, zu sehen bekam.
Es geht in dem Werbefilm um einen freundlichen, an Shrek angelehnten und mit Moos und Bäumen bewachsenen, Energieriesen der mit unglaublicher Leichtigkeit Windräder in den Boden pflanzt, ein Kraftwerk in den Ozean setzt, ein wenig aussät, störende Wolken beiseite schiebt, Kohle aus einem Braunkohletagebau auf ein Förderband legt und zum Ausgleich Rasenrollen im Abbaugebiet auslegt, mit grazieler Leichtfertigkeit einen defekten Strommasten repariert und – zu guter letzt – eine Stadt dank Wasserkraft zum Öko-Er-Leuchten bringt.
Urheber dieses wunderschönen “Schöne heile Welt” Szenarios ist der Energiekonzern RWE. Das Unternehmen schaltet den Werbefilm im Vorprogramm des neuen Harry Potter-Films “Harry Potter und der Halbblutprinz” (FSK 12). Eine verkürzte Version soll demnächst aber auch im Fernsehen geschaltet werden.
Kernaussage des Werbefilmes ist, das nichts einfacher sei, als die saubere Energiegewinnung und endet mit folgender Botschaft an die – zumeist Jugendlichen – Kinogänger: “Es kann so leicht sein, Großes zu bewegen. Wenn man ein Riese ist.”
Was aber nun stört mich an diesem Werbefilm? Super Animationen, klasse Sound, Musik, Claim und Werbetext. Es scheint doch wirklich alles zu passen? Oder etwa doch nicht?
Eine bereits im Mai 2009 durchgeführte Umfrage des Marktforschungsinstitutes Fittkau & Maaß scheint zu bestätigen, das der neue Internetbrowser Firefox das Zeug dazu hat, zum meistgenutzten Browser in Deutschland zu werden.
.
Browserverteilung in Deutschland laut Umfrage*
Firefox 3.x : 40,2 Prozent
Internet Explorer 7.x : 30,2 Prozent
Internet Explorer 6.x : 11,9 Prozent
Internet Explorer 8.x : 7,1 Prozent
Safari : 3,1 Prozent
Opera : 2,4 Prozent
Firefox 2.x : 2,3 Prozent
Google Chrome : 1,3 Prozent
Andere : 1,1 Prozent
*Quelle: Fittkau & Maaß
Basis: Umfrage unter 121.233 deutschsprachigen Internet-Nutzern im April/Mai 2009
Benchpark.com hat den Report “Marktmonitor Internetagenturen” für das zweite Quartal 2009 veröffentlicht. Dokumentiert wurden die Zusammenarbeit zwischen Auftraggebern und Agenturen für den Bereich Online- Internetmarketing . An der Befragung nahmen mehr als 2500 Kunden (Mittelstand/Großunternehmen) teil.
Einige Ergebnisse im Überblick:
Auswahl und Koordination einer Internetagentur wird überwiegend von Geschäftsleitung/Vorstand (41 %) oder der Leitung Neue Medien/Internet (18 %) ausgewählt.
Thematische Schwerpunkte:
38 Prozent Internet, Intranet und Extranet
13 Prozent Online-Marketing (Promotion, Suchmaschinen)
12 Prozent IT- und Anwendungsintegration (CMS, DMS etc.)
10 Prozent Content (Text, Redaktion)
Projektbudget
32 Prozent aller Projekte lagen zwischen 10.000-49.999 EUR
21 Prozent aller Projekte lagen zwischen 0-4.999 EUR
Das durchschnittliche Projektbudget lag bei 89.300,00 EUR.
In 27 Prozent aller Fälle lag die Dauer der Geschäftsbeziehung zwischen 2-5 Jahre, bei 20 Prozent immerhin noch bei 1-2 Jahre.
Die durchschnittliche Dauer einer Geschäftsbeziehung beträgt 2,8 Jahre.
Die Kundenzufriedenheit steigt weiter an. Von maximal 10 zu erreichenden Punkten lag die durchschnittliche Zufriedenheit bei ca. 8,5.
Das Agentur-Image im Bereich Online- bzw. Internetmarketing wächst weiter, die durchschnittliche Dauer der Zusammenarbeit steigt und – wohl das wichtigste – immer mehr Kunden sind mit den erzielten Resultaten zufrieden.
Das Kasseler Marktforschungsinstitut techconsult hat – im Auftrag des Branchenverbandes BITKOM – in einer neuen Studie das Kaufverhalten der Deutschen bezüglich “Unterhaltungselektronik” untersucht. Für die Studie wurden im Vormonat Eintausend Personen befragt. Mehrfachnennungen waren dabei möglich.
Ergebnis:
Große Elektronik-Fachmarktketten gewinnen, kleinere Anbieter verlieren aber heimlicher Gewinner ist das Internet.
50 Prozent der Befragten gaben an, große Märkte anzusteuern.
38 Prozent gingen lieber zu ihren mittelständischen Fachhändlern.
6 Prozent nutzen das Angebot von Lebensmitteldiskountern.
Interessant sind auch weitere Details aus den Studienergebnissen.