In Bezug auf das kommende neue Jahr 2010
In Bezug auf das kommende neue Jahr 2010 wünsche ich allen mit obigen Video von Louis Armstrong ein gesundes und tolles neues 2010.
In diesem Sinne… besser als nichts… oder?
In Bezug auf das kommende neue Jahr 2010 wünsche ich allen mit obigen Video von Louis Armstrong ein gesundes und tolles neues 2010.
In diesem Sinne… besser als nichts… oder?
Nun gesellt sich auch der Geheimbund der Freimaurer zu den Klimaschützern um der drohenden Erderwärmung Einhalt zu bieten.
Rüdiger Templin – seines Zeichens Großmeister der „Vereinigten Großlogen von Deutschland“ hat die weltweit ca. sechs Millionen Mitglieder der Bruderschaft gebeten „durch geeignetes Verhalten eine drohende Umweltkatastrophe zu verhindern“.
Der Umweltschutz müsse Teil der „modernen freimaurerischen Lebenseinstellung“ werden.
Mit unter anderem soll der Kampf gegen den Klimawandel durch Energieeinsparungen im Privat- und Logenhäusern von statten gehen.
Das Schreiben anlässlich des Ergebnisses des Weltklimagipfels in Kopenhagen:
Liebe Brüder,
das Ergebnis der Klimakonferenz in Kopenhagen politisch zu bewerten, ist nicht unsere Aufgabe; getreu den uns von James Anderson gegebenen „Alten Pflichten“ ergreifen wir politisch nicht Partei.
Weil es beim nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und beim Thema Klimaveränderung aber um eine für die gesamte Menschheit existenzielle Frage geht, appelliere ich an Euch, das Thema im neuen Jahr auf die Tagesordnung zu setzen und auch die Redner Eurer Logen entsprechend zu ermuntern.
Unserem Vorsatz entsprechend, dass jeder seinen eigenen „rauen Stein“ – und nicht den des anderen – „behauen“ sollte, appelliere ich auch an jeden einzelnen Bruder, bei sich selbst zu beginnen, wenn es darum geht, den Ausstoß von Treibhausgasen drastisch zu reduzieren. Es erscheint mir geboten, auch in den Logen ernsthaft Gedanken zu entwickeln, wie jeder einzelne Bruder konkret dazu beitragen kann, durch geeignetes Verhalten eine drohende Umweltkatastrophe zu verhindern – sei es durch Energie-Einsparungen im Privaten oder in unseren Logenhäusern. Umweltschutz ist Teil einer modernen freimaurerischen Lebenseinstellung!Zum neuen Jahr richte ich meinen entsprechenden Appell aber auch an jene 6 Millionen Freimaurer in Großlogen auf 5 Kontinenten, zu denen wir freundschaftliche Kontakte pflegen, um gemeinsam für das gleiche ethische und humanistische Anliegen einzutreten.
Lasst uns alle dafür sorgen, dass von unserer weltweiten Bruderkette durch verantwortungsbewusstes Handeln des Einzelnen konkrete Impulse ausgehen!
Mir herzlichen und brüderlichen Grüßen zu den Festtagen und zum Neuen Jahr
Euer Bruder Rüdiger Templin
(Großmeister der Vereinigten Großlogen von Deutschland)
Aktuell sind noch gut 14.000 Freimaurer in fünf Großlogen und 470 Johannislogen organisiert. Eine gesteigerte Aufmerksamkeit verdankte der Geheimbund erst kürzlich Dan Browns Thriller „Das verlorene Symbol“.
In diesem Sinne… Wo ein Wille, da ein Weg. Mehr oder weniger… je nachdem.
Kai Diekmann – seines Zeichens geliebter Chefredakteur der BILD-Zeitung – will nicht zum ehrenwerten Kreis der “Journalisten des Jahres gehören”.
Diekmann wurde kurz vor Weihnachten von einer 60-köpfigen Jury des “Medium Magazin” als Preisträger, der “unterhaltsam-satirische-Maßstäbe” setze, gewählt.
In seinem Blog schrieb der “BILD”-Chefredakteur dazu:
“Wäre nicht die Begründung, ich müsste und würde mit Freude die Hände ausstrecken, den Kranz aus Lorbeer stolz entgegenzunehmen”
“So allerdings, muss ich sagen: Ich kann nicht!”
Pikant an seinen weiteren Erläuterungen ist allerdings der dezente Hinweis, das eher sein als “Freund geschätzter Kollege”, der SZ-Autor S.Kornelius den Preis hätte bekommen sollen. Kornelius wurde aufgrund der Enthüllungen in der Kundus-Affäre mit einem Sonderpreis der Jury bedacht.
Diekmann sieht Kornelius Ehrung eher in der Kategorie Unterhaltung. Die Kornelius gut geschriebene Aufdeckung der Affäre im Kundus sei schließlich der Verdienst der “Bild”-Zeitung da sie früher darüber berichtet habe.
In diesem Sinne… Wie war das noch mit dem Eigenlob?
Oder aber… BILD dir ruhig deine Meinung Kai.
ZDF-Ausschnitt des Satirischen Jahresrückblickes 2009.
Wenns nicht so traurig wäre, könnte man sogar über die satirisch gemeinten Verwendungsmöglichkeiten der Staatsschulden – die wir unseren Kindern vermachen – lachen.
Mir ist beim ansehen allerdings so einiges im Hals stecken geblieben.
Beschäftigt man sich etwas eingehender mit der Geschäftsidee
“Ich mach mal auf Suchmaschine mit Öko-Anstrich”
so kommen einem mitunter illustre Ideen und Fragestellungen in den Kopf.
Die trivialsten dabei dürften “Was kostet überhaupt ein m2 Regenwald?” und “Wo wird der Regenwald gekauft?” sein. Recherchieren wir also mal kurz.
1000 m2 Regenwald in Costa Rica kosten ca. 80.- EUR.
Einen m2 gibt es also für 0,08 Eurocent.
Das ist ziemlich teuer, nicht wahr? Es geht aber auch billiger.
1000 m2 Regenwald in Ecuador kosten nur ca. 25.- EUR.
Einen m2 Regenwald gibt es also für 0,025 Eurocent.
Na wenn das mal kein Grund zum sparen ist. Da freut sich doch der Geschäftsmann auf ein gutes Geschäft.
Mhhh… aber… evtl. gehts ja noch ein wenig billiger?
1000 m2 Regenwald im Amazonasgebiet kosten gerade einmal lächerliche 20.- EUR.
Einen m2 Regenwald im Amazonasgebiet gibt es also für 0,02 Eurocent.
Na, wenn das mal kein Schnäppchen ist bei dem sich das zugreifen lohnt, dann weiß ich auch nicht.
Und wo kaufen die meisten Öko-Projekte nun Regenwald auf?
Genau! War gar nicht so schwer… oder doch?
Wie dem aber auch sei. Das ist immer noch besser als nichts! Da könnte ja nun wirklich jeder einen m2 Regenwald kaufen. Dumm nur, das man nirgends nur einen einzigen m2 Regenwald kaufen kann. Macht aber bei den Amazonaspreisen auch nichts! Die meisten Vereine bieten da im “Rundumsorglos-Paket” 1000 m2 zum Kauf an.
Ich – für meinen Teil – werde mir also demnächst mal 1000 m2 Regenwald im Amazonas zulegen. Ist nicht teuer und gut fürs Öko-Image. Da weiß man was man hat und kann auch seinen Kindern und Kindeskindern argumentativ entgegentreten falls in Zukunft mal dementsprechende kritische Nachfragen auftauchen sollten.
In diesem Sinne… Besser ist das.
In diesem Sinne… allen Bloggern, Lesern, Internauten und den vielen, vielen anderen ein besinnliches Weihnachtsfest nebst schönen Weihnachtstagen.
Einen habe ich aber noch.
In vorchristlicher Zeit war ja bekanntlich alles anders. Der 25. Dezember ist da keine Ausnahme. An diesem Tag wurde das Fest zur Wintersonnenwende (nach dem Julianischen Kalender) gefeiert. Für unsere Altvorderen (Germanen) war dies das Julfest oder Mittwinterfest.
Erst im Laufe des 7. und 8. Jahrhunderts verbreitete sich in Deutschland das Datum des 25. Dezembers als Festtag an dem Christi Geburt gefeiert wurde.
Auf der 813 stattfindenden Mainzer Synode wurde dieser Tag offiziell zum “festum nativitas Christi” erklärt.
Und jetzt… Geschenke auspacken.
Und? Möchtest du nicht auch mal gerne ein Umwelt-Aktivist sein und dein Öko-Image aufpolieren? Und das ohne Geld zu spenden, auf Demos zu gehen, auf dein Auto zu verzichten, sich in irgendeiner Form politisch zu engagieren oder sonstwie in Bewegung zu versetzen? Ja?
Na denn mal los.
Pünktlich zur Klimakonferenz in Kopenhagen ist eine neue Suchmaschine ans Netz gegangen, die sich das Prädikat “besonders Umweltfreundlich” mit – eigenen Angaben zufolge – Ökostrom aufs Banner gemalt hat. Mit jeder dort durchgeführten Suchanfrage sollen durch den Kooperationspartner World Wide Fund For Nature (WWF) ca. zwei Quadratmeter Regenwald im Juruena-Nationalpark (Südliches Amazonasgebiet) gekauft werden.
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Zeiten wie diese, in denen die BILD-Zeitung erstmalig den Spiegel bei den Seitenaufrufen (Page Impressions) übertrumpft hat, DSDS (Deutschland sucht den Superstar), Big Brother oder Doku-Soaps wie “Bauer sucht Frau” die Schlagzeilen von On- und Offline Medien beherrschen,
Zeiten wie diese setzen Zeichen.
Goldgräberstimmung bei der BILD-Zeitung in ihrer Berichterstattung:
Es ist geschafft: BILD.de führt ab sofort die Spitze der deutschen Nachrichtenportale im Internet an. Mit 6,29 Millionen Unique User erreichte BILD.de im dritten Quartal 2009 so viele Nutzer in einem Monat wie kein anderes vergleichbares Online-Medienangebot in Deutschland.
Belegt wird die Aussage mit Verweisen zu aktuellen Ergebnissen der AGOF internet facts 2009-III. Die Reichweite von www.bild.de soll im Vergleich zum Vorjahr um 1,77 Millionen Unique User bzw. 39,12 Prozent gestiegen sein.
Qualitativ hochwertige Nachrichtenportale wie der Spiegel, Stern, Focus, Süddeutsche oder Der Westen erscheinen damit weit abgeschlagen auf meedia.de (letzte Tabelle unten).
In diesem Sinne:
Zeichen also, die es erfordern neue, apokryphe, Wege zu gehen um den Kontakt zu den anvisierten Zielgruppen zu manifestieren.