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Warum Anti-Materie bei “Illuminati” nicht funktionieren kann

Beschäftigt man sich etwas eingehender mit dem – heute in den deutschen Kinos anlaufenden – Illuminati-Film, kommen einem schon erhebliche Zweifel an der Anti-Materie Geschichte auf.
Einer der simpelsten Gründe dürfte wohl sein, das Anti-Materie Bomben nicht hergestellt werden können. Um die gleiche Zerstörungskraft wie eine “herkömmliche” Wasserstoffbombe (von denen Weltweit schon Zehntausende existieren) zur Verfügung zu haben, müsste man ca. 2 Milliarden Jahre lang Anti-Materie produzieren.

Wer will schon so lange warten, wenn er fast die gleichen Ergebnisse mit weit weniger Zeitaufwand erreichen kann indem er sich zum Beispiel schmutzige Bomben oder ähnliches besorgt?

Wie dem auch sei. Ich werde den Gedanken – wie viele andere unstimmige Nebensächlichkeiten wie zum Beispiel die Assasinen – mal ausklammern wenn ich in der Kinoreihe sitze um mir den Film zu Gemüte zu führen.
Schlimmer als “Sakrileg – Der DaVinci Code” kann er ja nun wirklich nicht sein.

Oder doch?


 

Deutscher Werbemarkt bricht ein

Das Hamburger Medien-Unternehmen Nielsen gibt für das Jahr 2009 einen Rückgang der Brutto-Werbespendings in Höhe von 3,2 Prozent auf nunmehr nur noch 6,4 Milliarden Euro bekannt.
Laut Nielsen Media Research gingen allein im April die Werbeausgaben der Unternehmen um demoralisierende 5,2 Prozent zurück.
Einzig die Werbeträger Tageszeitungen (+2,4 Prozent) und Radio (+5 Prozent) konnten ein Wachstum für sich verbuchen.
Das Kino hingegen musste einen Rückgang von 40,4 Prozent wahrnehmen.
Publukumstitel melden ein Minus von 15,6 Prozent.

Würden die Discounter nicht ihren Werbedruck erhöhen, wäre der Einbruch bei den Werbeausgaben wohl noch dramatischer.
Aldi erhöht seine Spendings um 15 Prozent.
Lidl gibt gegenüber dem Vorjahreszeitraum sogar rund 34 Prozent mehr aus.
Edeka fährt die Budgets um 8,7 Prozent hoch.

Top-Spender ist Media-Saturn.
Satte 141 Millionen Euro wurden bis jetzt in klassische Werbung investiert.
Das sind traumhafte 8,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Die Devise lautet also immer noch: Nicht kleckern sondern Klotzen.
Dann klappt das auch mit dem Rücklauf der getätigten Werbeausgaben und – wenn die anderen nicht werben – dann bleibt auch mehr für den aktuell Werbenden übrig!
;)


 

Flaute im Werbemarkt bei United Internet

Der Internet-Dienstleister United Internet (web.de, GMX, 1&1 und weitere) leidet unter der Werbemarktflaute.
Im ersten Quartal dieses Jahres brach der Umsatz – im Vergleich zum Vorjahresquartal – beim Online-Marketing um fast 10 Prozent auf magere 50 Millionen Euro ein.
Das Unternehmen rechnet aufgrund der

“anhaltenden Zurückhaltung der Werbetreibenden und des damit verbundenen Drucks auf Preise und Margen”

beim Online-Marketing mit einem

“weiterhin schwierigen Geschäftsjahr 2009″

Der Wehrmutstropfen dabei!
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) brach um katastrophale
43 Prozent auf nur noch 3 Millionen Euro ein.

Traurig aber wahr. Woran das wohl liegen mag?
Evtl. liegt es aber auch an der Markenpositionierung. Zumindest ist es schon eine weile her, das ich den letzten Web.de oder GMX Spot gesehen habe.


 


Portalgeschäft von Tomorrow Focus bricht dramatisch ein

Im 1.Quartal 2009 spielte das werbefinazierte Portalgeschäft von Burdas Internet-Tochter Tomorrow Focus nur noch 3,8 Millionen Euro ein. Dies entspricht einem Rückgang zum Vorjahreszeitraum in Höhe von 9 Prozent. In der E-Commerce Sparte hingegen konnte der Umsatz um 17,5 Prozent auf 19,8 Millionen Euro gesteigert werden.
Die Schere zwischen Werbeumsätzen und E-Commerce-Erlösen klafft damit immer weiter auseinander.

Für das E-Commerce Geschäft will Tomorrow Focus auch weiterhin Geld investieren. So partizipieren vor allem die Travel-Tochter Holiday-Check und das Marketing für Elitepartner.de von den geplanten Investitionen.

Beim Portalsegment setzt man hingegen auf den Markenaufbau von automatisierten Geschäftsmodellen. Dies sind der Nachrichtenaggregator nachrichten.de und das Finanzportal finanzen100.de. Die beiden Angebote sollen Mitte des Jahres online gehen.


 

Neuer Markenauftritt bei Plus.de

Nachdem Edeka die Plus-Fillialen aufgekauft hat, geht die Tengelmann-Tochter Plus Online in die Offensive und positioniert sich neu. Ab sofort tritt das Unternehmen mit einem neuen Logo am Markt auf.
Bei Farbgebung und Schrifttyp wird an das alte Logo angeknüpft.
Um sich auch der Welt des E-Commerce anzunähern, wurden sowohl die Domain-Endung .de als auch die Kleinschreibung des Anfangsbuchstaben übernommen.

Ab Sommer 2009 soll der komplette Internetauftritt relauncht werden. Neu werden dann Bewertungsmöglichkeiten und zielgruppenspezifische Newsletter sein.

Nun ja.
Man darf gespannt sein, mit was Plus.de seine Kundschaft überraschen wird und vor allen Dingen, ob die Zeichen der Zeit dann auch erkannt wurden.
Wer seine Zielgruppen heutzutage nicht unterhält (Entertainment, Infotainment) und zum mitmachen animiert, wird über kurz oder lang den kürzeren ziehen.
Dröge Infoseiten sollten nun wirklich aus der Mode gekommen sein.


 

Ehrmann erhöht Werbebudget

Nachdem die Privatmolkerei Ehrmann mit Almigurt, aufgrund ihrer Preispolitik, die Marktführerschaft an Activia von Danone verloren hat, erhöht Ehrmann das Werbebudget für das Jahr 2009 um 15 Prozent und investiert in neue Produktentwicklungen um das Markengeschäft zu stärken. Weiterhin setzt das Unternehmen auf eine offensive Markenkommunikation für ihr Top-Produkt Almigurt.


 


Schwarzeneggers japanische BUI-Werbung (2)

Auch im zweitem japanischen Werbespots des Terminators kann sich kaum vorstellen das, wenn dieser im amerikanischen Fersehen zur Wahlzeit gezeigt worden wäre, Schwarzenegger die Wahl gewonnen hätte.

Na und wenn Arnold in diesem Spot keine Freude gehabt habt, dann weiß ich auch nicht.


 

Schwarzenegger auf Japanisch


Ob sich Arnold Schwarzenegger wohl gerne an diesen japanischen Werbespot erinnert?
Viel ist von dem Terminator aber nicht übrig geblieben.
Ich stelle mir gerade vor, wie so ein Werbespot wohl hierzulande aufgenommen werden würde.
Aber sehen und beurteilen Sie selbst.


 
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