Hier gibt es den RSS-Feed des apokryphen Agentur-Blogs.
 
 
 

BILD-Chefredakteur Kai Diekmann beendet 100-Tage-Blogexperiment

Wie der Politblogger schon am 03.02.10 in seinem Blog schrieb, hat der geliebte Chefredakteur der allseits beliebten BILD-Zeitung sein 100-Tage-Blogexperiment beendet.

Wer es wagt die Seite kaidiekmann.de nun in seinem Browser aufzurufen, erlebt ein wahrhaft satirisches, vor Eigenhohn strotzendes Himmelblaues Flash-Wunderwerk das sich Browserfüllend über den Bildschirm spannt und sich nach nicht weniger als 27 Sekunden zum nervtötenden satirischen Selbstbeweihräucherungsmachwerk entpuppt.
Nachfolgendes, vom Politblogger für die Ewigkeit hergestelltes, Video bietet einen schönen Zusammenschnitt der wohl erhabensten Momente, die es auf der Seite aktuell noch zu sehen gibt.

Auch die taz mischt mit und hat diesem Großereignis einen Artikel mit dem Titel
Trotz Blogerfolg – Schweineblatt bleibt Schweineblatt” (taz.de, 2. Februar 2010) gewidmet, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

In diesem Sinne:
Wers braucht? Ich werde das Blog auf jeden Fall nicht vermissen.

Update 05.03.2010
Da die Webseite des Politbloggers schweren DNS-Attacken ausgesetzt war, gab der zuständige Admin die Webpräsenz auf. Die neue Seite findet sich nun unter Politblogger.eu. Aus diesem Grund wurde die Verlinkung zum Politblogger geändert.



 
BILD-Chefredakteur Kai Diekmann beendet 100-Tage-Blogexperiment

 

Die GEZ möchte wissen, was DU denkst

Unsere geliebte Gebühreneinzugszentrale (GEZ) möchte wissen, was Otto-Normal Internetbenutzer über sie denkt um ihr angeschlagenes Image aufzubessern. Ab jetzt darf sich jeder – Benutzername und eMail-Adresse vorausgesetzt – in einem GEZ eigenem Onlineforum, GEZ-meine-Meinung, anmelden und seine Meinung kundtun.

Weiterhin will sich die GEZ mit den Ansichten und Meinungen der Mitteilungsbedürftigen Internetbenutzer in Mitarbeiterblogs und Expertenchats aueinandersetzen um Einfluss nehmen zu können.

Dazu schreibt Golem.de:

Um auf dieses Denken Einfluss zu nehmen, sind parallel zum Onlineforum fünf Mitarbeiterinnenblogs bei der GEZ angelegt, aktiv sind bislang drei. Bloggerin Vera Z. will nach eigenem Bekunden Denkanstöße geben, diskutieren und aufzeigen, “dass die GEZ eine Superfirma ist”.

Und zitiert den GEZ-Abteilungsleiter Adalbert von Cramm

“Seit einiger Zeit lässt sich eine rege Diskussion in Foren über Sinn und Notwendigkeit von Rundfunkgebühren beobachten”
“Dieser vielfältigen Diskussion möchten wir eine neue Plattform bieten”
“Es geht uns in keinem Fall darum, herauszufinden, ob jemand seiner Gebührenpflicht nachkommt oder nicht”
“Vielmehr sind wir daran interessiert, was die Nutzer über die GEZ, den Gebühreneinzug und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk denken.”

In diesem Sinne:
Ich trau dem Braten ja nicht so recht.
Man hat zwar das Recht auf seine persönliche Meinung, sollte besagte aber evtl. nicht auf jeder Webseite frei zugänglich machen. Besonders dann nicht, wenn man nicht weiß, was für Daten bei einem Besuch solcher Seiten im Hintergrund getrackt werden.



 
Die GEZ möchte wissen, was DU denkst

 

Süddeutsche Zeitung zieht bezahlte Blog-Werbung zurück

Wie Heise.de am heutigen Montag mitteilte, hat die Süddeutsche Zeitung mit gekauften Blog-Postings für ihr iPhone-App werben lassen.

Über die Plattform Trigami akquirierte Blogger sollten nach dem herunterladen der iPhone-App möglichst positive Kommentare schreiben.
Zeitgleich sollen verschiedene Textbausteine mitgeliefert worden sein, die von den Bloggern in ihre Berichte eingebaut werden konnten.

Nachdem die Story um die bezahlten Blog-Postings in der Blogospähre die Runde machte, wurde die Kampagne mit sofortiger Wirkung gestoppt.
Ziel soll es gewesen sein, eine Virale Kampagne zu starten und nicht “lobende Blogposts” vorzuschreiben. Trigami gab an, das aufgrund eines internen Fehlers dem Kunden eine falsche Kampagnenform angeboten wurde.

In diesem Sinne:
Fehler werden überall gemacht. Egal, wie groß man ist.

Update 19.01
Stern.de nimmt sich des Themas an und stellt dabei einige interessante Schlussfolgerungen auf, die bei genauerer Beachtung einige Denkprozesse in Wallung bringen könnten.

Update (2) 19.01
Die Süddeutsche versucht die Sache zu entschärfen. Mehr oder weniger auf jeden Fall.



 
Süddeutsche Zeitung zieht bezahlte Blog-Werbung zurück

 


Niedrige Besucherzahlen? Neue Blogger-Aktion. Zauberwort heißt Links!

Linkst du schon… oder wartest du noch?
Hast du ein neues Blog ins Netz gestellt und wunderst dich, das kaum jemand vorbeischaut, du dich in den Ergebnislisten von Suchmaschinen nur auf den hintersten Rängen findest oder aber dein PageRank immer noch stagniert? Dann solltest du jetzt weiterlesen.

Jede Suchmaschine findet es klasse, wenn dein Blog enorm viele Links von anderen Seiten bekommt und honoriert dies ihrerseits mit einer dementsprechend guten Platzierung auf ihrer Ergebnisseite. Ein weiterer – und für die meisten wohl wichtigster – Vorteil einer guten Verlinkung ist aber die daraus – durchaus – resultierende steigende Anzahl von Besuchern.
Und, jetzt mal Hand aufs Herz, wer möchte das denn nicht?

Der Blogger Sascha Oertlin hat eine neue Aktion – der besonderen Art – gestartet, bei der eine rege Teilnahme durchaus lohnenswert erscheint.

In aller Kürze geht es bei dieser Aktion darum, vorverfasste Artikel von anderen Blogs in den eigenen Schreibstil zu konvertieren und sie dann im Hauseigenen Blog zu veröffentlichen.
Ihr schreibt natürlich auch einen Artikel über euer Blog inkl. max. 15 Links und sendet diesen an Sascha Oertlin. Er kümmert sich – als Initiator dieser Blogger-Aktion – um Empfang und Weiterleitung der jeweiligen Artikel.

Als Lohn für den sich ergebenden Arbeitsaufwand bekommt ihr im Gegenzug – wie schon oben angedeutet – Links zu eurem Blog und könnt mit einer steigenden Anzahl von Besuchern rechnen.

Im Detail kann man alle – für diese Aktion – benötigten Informationen auf Sascha Ortlins Blog “Lasst euch mal verlinken – Blogosphäre an den Start” nachlesen und sich dort – via Kommentar oder eMail – vormerken lassen.

In diesem Sinne:
Linkst du schon… oder wartest du noch?

;)



 
Niedrige Besucherzahlen? Neue Blogger-Aktion. Zauberwort heißt Links!

 

Marktforschung Social Networks: Facebook nun auch in Deutschland die Nummer 1

Screenshot facebook Schriftmarke - Copyright FacebookDas Marktforschungsunternehmen Nielsen hat eine neue Reichweitenmessung für Facebook in Deutschland vorgenommen.

Demnach ist zwischen März und Juli diesen Jahres die Reichweite des Social Networks, um mehr als 50 Prozent, auf nunmehr 6,2 Millionen Menschen angestiegen.

Damit übernimmt Facebook nun auch in Deutschland die Führung und verdrängt die bisherigen Spitzenreiter Wer-kennt-wen sowie StudiVZ, SchülerVZ und MeinVZ von Holtzbrinck.
Nur wenn man alle drei VZ-Netzwerke aggregiert, (ohne Doppelzählungen von Nutzern) liegen die Netzwerke laut “FAZ” (Blog “Netzökonom”) mit zusammen 8,7 Millionen Nutzern vorn.

Nach eigenen Angaben ist Facebook, mit 250 Millionen Mitgliedern, das Weltweit führende soziale Netzwerk in allen großen westlichen Ländern.
Bislang galt nur Deutschland als nennenswerte Ausnahme.



 
Marktforschung Social Networks: Facebook nun auch in Deutschland die Nummer 1

 

Greenpeace zeigt RWE mit böser Greenwashing-Satire die Zähne

Die viralen Netz-Attacken gegen den RWE Stromriesen Imagefilm “Energieriesen” (Agentur: Jung von Matt/Elbe) verstärken sich. War es am Anfang nur ein Clip eines Greenpeace-Symphatisanten – der den Energieriesen-Imagefilm mit kritischen Fakten untertitelte – so legt jetzt die Umweltschutzorganisation Greenpeace selbst mit einer satirischen Version des RWE-Imagefilms (siehe Video) nach. Die viralen Attacken finden auf dem Blog von Greenpeace und auf Youtube ihren Anfang.

Der Spot beginnt mit dem bereits bekannten Anfang des RWE-Imagefilms. Der Energieriese erwacht und fängt an Windkrafträder in die Gegend zu setzen. Ab hier wird klar, der RWE-Imagefilm läuft in einem Fersehapparat. Bedrohlich warnende Alarmsirenen kündigen dann jedoch Unheilvolles an. Zeitgleich fährt die Kamera des Greenpeace Spots zurück und gibt den Blick auf das Gesamtszenario frei.
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Greenpeace zeigt RWE mit böser Greenwashing-Satire die Zähne

 


Was haben die Bahn, Xing, Vodafone, Microsoft und Expedia gemeinsam?

Genau. Ein PR-Desaster allererster Güte. Warum?

  • Die Deutsche Bahn flog auf, als heraus kam, das sie über eine Agentur in Foren und Blogs Öffentlichkeitsarbeit für das Unternehmen tätigen ließ. Der dabei entstandene Imageschaden ist nur schwer abzuschätzen.
  • Microsoft wurde im Netz extrem übel genommen, das die tatsächlich vorhandene Stückzahl von Windows 7 – die günstig im Vorverkauf erworben werden konnte – zu gering war.
  • Vodafone sorgte im Netz für Aufruhr weil Blogger für einen Werbespot und dementsprechende Blogpostings bezahlt wurden.
  • Heftige Proteste zwangen das Business-Network Xing innerhalb von 24 Stunden ihr (nur viral) beworbenes OnlineSpiel “Save the sacked” vom Netz zu nehmen.

Und seit einiger Zeit zieht der PR-GAU von Expedia England seine Runden im Internet. Sinn der Expedia England PR-Strategie war, Nutzer dazu zu animieren Expedia England weiter zu empfehlen. Dazu mußten die Internauten nur ihren Freunden einen 20-Pfund-Gutschein schicken und bekamen dafür, im Gegenzug, einen 40-Pfund-Gutschein von Expedia England gut geschrieben.

Eine Superplanung deren Konzept auch bis zu einem bestimmten Zeitpunkt voll aufging.

Kritisch wurde es erst als die Verantwortlichen bemerkten, das die PR-Aktion ungeahnte Ausmaße im Internet via Twitter, Facebook und Co. nebst Mund-zu-Mund-Propaganda (Viral Marketing) annahm. Klicken um den ganzen Beitrag zu lesen.



 
Was haben die Bahn, Xing, Vodafone, Microsoft und Expedia gemeinsam?