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3D-Animationsfilm über Plastik in den Weltmeeren

Wenn Plastik die Weltmeere vergiftet schlagen so manche Forscher gern Alarm. Nachfolgender Animationsfilm geht das Thema Plastikmüll jedoch etwas anders an. Der Film spielt zwar in einer etwas größeren Liga, thematisiert das Problem an sich aber sehr anschaulich.

Plastikmüll hat immer gute Chancen Jahrhunderte im Meerwasser zu treiben, da er sich nicht wie organische Stoffe abbaut. Das Problem ist jedoch, das Plastikabfälle – wie etwa eine Einwegflasche – im laufe der Zeit zu kleinen Kügelchen zerrieben werden, die kleiner als Sandkörner werden können. Durch die Strömung werden sie dann in allen Ozeanen verteilt.
Proben ergaben, dass an der Meeresoberfläche bis zu 300000 Teilchen pro Quadratkilomter im Wasser schwimmen, am Meeresboden bis zu 100000.

Was das für die Nahrungskette bedeuten kann?
Mikroskopisch kleine Plastikpartikel fanden sich bei Untersuchungen in Krebsen, Würmern und Sandhüpfern welche von anderen Meereslebewesen gefressen werden. Diese Partikel können sich dort dann anreichern und an den nächsten Fressfeind weitergegeben werden.
Und irgendwann ist dann der Augenblick gekommen, an dem diese Partikel in Form ihres Lieblings-Fisches auf ihrem Mittagstisch landen.

In diesem Sinne:
Guten Appetit.