3D-Animationsfilm über Plastik in den Weltmeeren
Wenn Plastik die Weltmeere vergiftet schlagen so manche Forscher gern Alarm. Nachfolgender Animationsfilm geht das Thema Plastikmüll jedoch etwas anders an. Der Film spielt zwar in einer etwas größeren Liga, thematisiert das Problem an sich aber sehr anschaulich.
Plastikmüll hat immer gute Chancen Jahrhunderte im Meerwasser zu treiben, da er sich nicht wie organische Stoffe abbaut. Das Problem ist jedoch, das Plastikabfälle – wie etwa eine Einwegflasche – im laufe der Zeit zu kleinen Kügelchen zerrieben werden, die kleiner als Sandkörner werden können. Durch die Strömung werden sie dann in allen Ozeanen verteilt.
Proben ergaben, dass an der Meeresoberfläche bis zu 300000 Teilchen pro Quadratkilomter im Wasser schwimmen, am Meeresboden bis zu 100000.
Was das für die Nahrungskette bedeuten kann?
Mikroskopisch kleine Plastikpartikel fanden sich bei Untersuchungen in Krebsen, Würmern und Sandhüpfern welche von anderen Meereslebewesen gefressen werden. Diese Partikel können sich dort dann anreichern und an den nächsten Fressfeind weitergegeben werden.
Und irgendwann ist dann der Augenblick gekommen, an dem diese Partikel in Form ihres Lieblings-Fisches auf ihrem Mittagstisch landen.
In diesem Sinne:
Guten Appetit.




Das macht Plastik aus unseren Weltmeeren | Das Meinungs-Blog
10. März 2010 um 14:45
[...] (via: apokryph) [...]
Kathrin
22. März 2010 um 17:14
Es gibt sicherlich keinen Zweifel daran, dass Kunststoffe, wie im übrigen alle Produkte, mindestens 2 Seiten haben.
Das fragwürdige Image von Kunststoffprodukten ist sehr stark auf die “Müllproblematik” zurück zu führen.
In der Tat bestehen in dieser Hinsicht Probleme, an denen allerdings mit Nachdruck gearbeitet wird bspw. durch Entwicklung neuer Recyclingverfahren und Logistic Systeme.
Darüber hinaus hängt dieses Thema sicherlich auch wesentlich mit menschlichem Fehlverhalten zusammen. Wenn Mitbürger Müll aus dem Autofenster entsorgen, kann dies nicht durch Technologie gelöst werden, sondern stellt ein gesellschaftliches Problem dar, das andere Ansätze erfordert.
Was in vielen Teilen zu kurz kommt (aus welchen Gründen auch immer) ist der Beitrag den Kunststoffe zu weiten Teilen unserer Zivilisation und zu unserem Lebensstandard beitragen.
Kunststoffe schonen Ressourcen, tragen dazu bei, die Weltbevölkerung zu ernähren, sorgen für sauberes Wasser, tragen zur Erhöhung der Hygienestandards bei und machen das Leben der Hausfrau/des Hausmannes bequemer. Dies sind nur einige Beispiele die endlos zu erweitern sind.
Ich denke, dass diese Aspekte stärker in die Diskussion einfließen müssen.
Falls Sie interessiert sind, mailen sie mir doch einfach: (Mailadresse gelöscht)
Wir unterstützen Sie gerne mit weiteren Informationen.