Hier gibt es den RSS-Feed des apokryphen Agentur-Blogs.
 
 

Die GEZ möchte wissen, was DU denkst

Unsere geliebte Gebühreneinzugszentrale (GEZ) möchte wissen, was Otto-Normal Internetbenutzer über sie denkt um ihr angeschlagenes Image aufzubessern. Ab jetzt darf sich jeder – Benutzername und eMail-Adresse vorausgesetzt – in einem GEZ eigenem Onlineforum, GEZ-meine-Meinung, anmelden und seine Meinung kundtun.

Weiterhin will sich die GEZ mit den Ansichten und Meinungen der Mitteilungsbedürftigen Internetbenutzer in Mitarbeiterblogs und Expertenchats aueinandersetzen um Einfluss nehmen zu können.

Dazu schreibt Golem.de:

Um auf dieses Denken Einfluss zu nehmen, sind parallel zum Onlineforum fünf Mitarbeiterinnenblogs bei der GEZ angelegt, aktiv sind bislang drei. Bloggerin Vera Z. will nach eigenem Bekunden Denkanstöße geben, diskutieren und aufzeigen, “dass die GEZ eine Superfirma ist”.

Und zitiert den GEZ-Abteilungsleiter Adalbert von Cramm

“Seit einiger Zeit lässt sich eine rege Diskussion in Foren über Sinn und Notwendigkeit von Rundfunkgebühren beobachten”
“Dieser vielfältigen Diskussion möchten wir eine neue Plattform bieten”
“Es geht uns in keinem Fall darum, herauszufinden, ob jemand seiner Gebührenpflicht nachkommt oder nicht”
“Vielmehr sind wir daran interessiert, was die Nutzer über die GEZ, den Gebühreneinzug und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk denken.”

In diesem Sinne:
Ich trau dem Braten ja nicht so recht.
Man hat zwar das Recht auf seine persönliche Meinung, sollte besagte aber evtl. nicht auf jeder Webseite frei zugänglich machen. Besonders dann nicht, wenn man nicht weiß, was für Daten bei einem Besuch solcher Seiten im Hintergrund getrackt werden.